Kathleen Weiß

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Foto Conny Kurth

Allgemeine Infos
Geburtsdatum: 02.02.1984
Geburtsort: Schwerin
Größe: 1,71m
Position: Zuspiel
Länderspiele: 311
Hobby: Musik, Weggehen, Kino
Verein: Agel Prostejov (Tschechien)

Bisherige Stationen
1993 - 2008 Schweriner SC
2008 - 2009 Amstelveen (Niederlande)
2009 - 2010 Despar Sirio Perugia (Italien)
2010 - 2011 Igtisadchi Baku (Aserbaidschan)
2011 - 2012 Spes Conegliano (Italien)
2012 - 2013 Chieri Torino Volley Club (Italien)
2012 - 2014 Foppapedretti Bergamo (Italien)
seit 2014 Agel Prostejov (Tschechien)

Sportliche Erfolge
Sieger Jugend-Olympiade 2001
4. Platz Jugend-EM 2001
8. Platz Juniorinnen-EM 2002
5. Platz Juniorinnen-WM 2003
Deutscher Meister und Pokalsieger 2006
11. Platz WM in Japan 2006
Pokalsieger 2007
6. Platz EM in Belgien & Luxemburg 2007
3. Platz Grand Prix 2009
4. Platz EM in Polen 2009
7. Platz WM in Japan 2010
Vize-Europameister EM in Serbien 2011
Sieger European League 2013
Vize-Europameister EM in Deutschland und der Schweiz 2013
Sieger Montreux Masters 2014
2. Platz European League 2014
9. Platz WM in Italien 2014
Tschechischer Meister und Pokalsieger 2015
5. Platz EM in Belgien & Niederlande 2015



Kathleen Weiß war in der Vergangenheit die Nummer eins auf der Zuspiel-Position in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Zwar hat die 31-Jährige kein Gardemaß und misst nur 1,71 Meter, aber spätestens seit der WM 2002 in Deutschland, als Italiens Zuspielerin Eleonora Lo Bianco in sensationeller Weise aufspielte, ist bekannt, dass die Ballverteilerin kein körperlicher Gigant sein muss. Vielmehr gilt es, die Stärken von Weiß zu betonen. Sie ist technisch stark, schlägt mit druckvollen Sprung-Flatteraufschlägen auf, spielt mutig und „liest“ das Spielt gut. Sprich: Sie hat alle Tugenden einer guten Zuspielerin und ist mit nunmehr über 250 Länderspielen und diversen großen Turnieren auf den Schultern auch erfahren.

Unter Bundestrainer Giovanni Guidetti hat sich Weiß nochmals weiter entwickelt und sich endgültig bei der WM 2006 in Japan in den Vordergrund gespielt. Dort führte Weiß gekonnt und routiniert Regie und ließ sich auch vor etablierten Gegnerinnen wie Weltmeister Russland oder Olympiasieger China nicht aus der Ruhe bringen.

Sehr gut agierte Weiß auch 2006 und 2007 als verantwortliche Zuspielerin beim Schweriner SC. Der Lohn: die Meisterschaft und zwei Pokalsiege. Ihre guten Leistungen wurden auch von den Fachjournalisten und Bundesliga-Trainern anerkannt, die Weiß zur besten Zuspielerin der Saison 2006/07 wählten.

Für die Saison 2008/09 wagte Weiß erstmals den Sprung ins Ausland und verteilte beim niederländischen Spitzenklub Amstelveen mit Nationaltrainer Avital Selinger die Bälle. Dies tat sie so gekonnt, dass das Double nur eine Formsache war. Die Saison darauf agierte sie in Perugia/ITA, wo sie sich während der Saison den Stammplatz erkämpfte.

Dennoch veränderte sich Weiß erneut und wechselte als erste deutsche Spielerin nach Aserbaidschan. Nach einem Jahr zog es sie jedoch zurück nach Italien, wo sie in der Saison 2011/12 für Spes Conegliano bzw. Chieri (nach Pleite von Conegliano) aufschlug. 2012/13 ist sie weiterhin in Italien aktiv, nun aber für den Traditionsverein und Spitzenklub Bergamo, der stets um die Titel mitspielt.

Titel gewann sie in Bergamo nicht, dafür räumte sie mit den DVV-Frauen mächtig ab: Sieg in der European League, Vize-Europameisterschaft in Deutschland (jeweils 2013) sowie Platz eins beim renommierten Turnier in Montreux (2014). 2015 knüpfte sie mit ihrem Verein Prostejov/CZE daran an und gewann das Double. Nun werden wieder in der "Natio" Top-Platzierungen angestrebt: die European Games, der Grand Prix und die EM waren bzw. sind die Herausforderungen 2015.

Stand 12.01.2016

 
 
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